Sonntag, 16. September 2012

Straßenleben in Saigon

Für den heutigen Tag hat sich der Patrick eine Route ausgesucht mit der wir die interessantesten Sehenswürdigkeiten Saigons mit einem ausgedehnten Spaziergang abklappern konnten. So was ist super, da kommt man auch schon mal in Ecken wo dann gar keine Touristen mehr unterwegs sind. Also die perfekte Gelegenheit einfach mal so ein bißchen von dem bunten Treiben hier fest zu halten.

Die Sehenswürdigkeiten natürlich auch. Wie zum Beispiel die Notre Dame von Saigon:

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Das Bild sieht grad fast schon ruhig und harmonisch aus. Was man aber auf den ganzen Fotos bisher noch nie sehen konnte war der Verkehr und zugegeben Vietnam toppt einfach alles bisher. In Thailand war der Verkehr total chaotisch und die sind geheizt wie die letzten Berserker. Aber hier wird das noch durch die unglaubliche Menge an Rollerfahrern die hier so unterwegs sind gesteigert. Das sieht dann meistens so aus:

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Und auf nem Foto wirkt es immer noch harmloser, als wenn man versucht die Straße zu überqueren. Ach die Methode dafür haben wir inzwischen raus. Es gibt zwei Kategorien von Fahrzeugen: 2-Rädrig und 4-Rädrig (oder mehr). Zweirädrig hupt und fährt um einen herum. Vierrädrig hupt und dann sollt man zusehen, dass man da wegkommt. Also schaut man am besten, dass gerade kein 4-Rad kommt und geht dann einfach langsam und gleichmäßig über sie Straße….

Ach ja, die Luft hier ist super. Die meisten tragen eh die meiste Zeit Mundschutz und ich ziehe schon in Erwägung einen als Andenken an Vietnam mitzunehmen ;-)

Das nächste was man überall sieht sind Straßenverkäuferinnen und Straßenrestaurants. Die Straßenverkäuferinnen sieht man Regelmäßig ihren Laden so durch die Gegend tragen:

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Und wenn sie dann ihr Ziel erreicht haben, dann suchen sie sich einen schnuckeligen Platz auf dem Bürgersteig, machen da ihr Feuerchen und verkaufen dann ganze Mittagessen (wie die oben auf dem Bild) oder backen Waffeln (sehr lecker) oder verkaufen alle Arten von Obst:

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Dann gibts da noch die größeren mobilen Stände:

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(sehr cool sind auch immer die Hüte :-) )

und die Straßen Restaurants:

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Bei unserem Spaziergang heute sind wir dann auch noch über einen Straßenmarkt gestolpert. An den Buden wird wohl alles verkauft was man wahrscheinlich essen kann. Ganz viel davon hat auch noch gelebt…
Ach ja und auch hier schiebt man sich durch.. aber nicht zwingend Mensch an Mensch vorbei, mehr Roller an Roller und Mensch an Roller. Hier wird auch nicht zwingend zum einkaufen abgestiegen, man kann ja beliebig nah heran fahren. Wo das nicht reicht wird halt gerufen was man will, es bringt dann schon wer…

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Tempel haben wir auch gesehen. Das unten ist nur der Eingang zum Vorhof eines Tempels.

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Der sieht jetzt hübsch aus. Ganz viele Gebäude sehen aber so aus als wären sie schon in einem späteren Stadium des Verrottens (liegt wohl am Klima?) (war aber in Thailand nicht so). So auch dieser Tempel, deshalb hab ich wohl jetzt auch kein Bild davon :-/. Aber von drinnen. In den Tempeln wird in Unmengen geräuchert, jeder zündet beim Gebet mindestens eine Handvoll Räucherstäbchen an oder verbrennt auch schon mal Gaben aus Papier.

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Wir haben dann erst mal eine Mittagspause gemacht. Damit der Magen eine Pause bekommt sollte es Beef mit Kartoffeln geben. Es kam dann Beef mit Pommes – und Stäbchen?? Hat schon mal wer Steak und Pommes mit Stäbchen gegessen???? Versteh einer mal die Asiaten… :-D

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Danach gab es noch mehr Tempel und noch mehr Buddhas…

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Dann weiter entlang eines Ausläufers eines (ordentlich müffelnden (und das war noch nett gesagt)) Flusses. Man beachte die interessante Häuserbauweise. Sehr beliebt ist hier wohl so schmal wie geht kombiniert mit so hoch wie geht :o)

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Aber es gibt hier auch Parks. Das ist super, wenn man vorher die ganze Zeit durch volle Straßen gelatscht ist!!!

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So ich hoffe das hat mal eine Idee vom allgemeinen Leben hier vermittelt. Beim Versuch sich das vorzustellen aber bitte nicht das Sauna-artige Klima vergessen. Die Tatsache dass man den ganzen Tag fürchterlich klebt muss man einfach hinnehmen…

Samstag, 15. September 2012

H0-Chi-Minh City–Im Zeichen des Krieges

Der heutige Tag hatte thematisch den Vietnamkrieg im Mittelpunkt. Dazu hatten wir gestern eine Tour nach Cu Chi gebucht, um uns die Tunnel und die Kriegsführung der Vietcong anzusehen. Diese Tunnel sind extrem klein gebaut, so dass man mit westlicher Statur so seine Probleme bekommt. Es war aber möglich mich in die mickrige Öffnung zu quetschen :o)

 

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Außerdem war allerlei Kriegsgerät ausgestellt, zum Beispiel ein US Panzer, der über eine Mine gefahren ist.

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Eine Sache ganz nach meinem Geschmack war das Schießen. Es gab an einem Schießstand die Möglichkeit einige der Waffen, die im Krieg verwendet wurden, auszuprobieren. Ich habe mich für eine AK-47 entschieden. Nach ein paar Schuss war das angepeilte Ziel auch getroffen.

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Aber das eigentliche Highlight war ein kurzer (30m), aber anstrengender und beengter “Ausflug” in einen der Tunnel. Dieser wurde für Touristen schon etwas vergrößert. Dort ging es also im Entengang und bei Notbeleuchtung ums Überleben ;-) Ist auf den Bildern leider nicht zu sehen, weil die noch am Eingang gemacht wurden.
(Martina: Das ist wohl schwer sich vorzustellen, aber diese (schon größer gemachten) Tunnel sind so, dass wenn man in die Hocke geht passt man genau rein. Höchstens drei Finger breit platz nach oben und zu den Seiten – und dann soll man sich da noch fortbewegen???? Entengang geht so einigermaßen.)
Und dann gibt es da noch Leute, die fast 20cm größer sind als die Martina…

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Der zweite Auslug des Tages ging in das “War Remnants Museum”. Dort sind einige Gegenstände aus der Zeit des Krieges ausgestellt. Vor allem Waffen und Munition, ebenso Panzer und Fluggeräte wie den “Chinook” Helikopter. Den Großteil der Ausstellung machen allerdings Fotos aus der Zeitspanne von 1946 bis 1975. Und da werden die Schrecken des Krieges überdeutlich, weshalb Martina die meiste Zeit auch Außerhalb der Ausstellung auf mich gewartet hat. Ich kann’s verstehen…
(Martina: Krieg an sich ist ja schon schrecklich, aber was da an Verbrechen gegen die Zivile Bevölkerung begangen wurden. Dafür gibt es keine Worte)

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Morgen starten wir dann mit den schönen Seiten der Stadt!
(Martina: Auja :-D )

Donnerstag, 13. September 2012

Siem Reap - Angkor

Unser erster Tag in Siem Reap startete bereits um 4:30. Da ging der Wecker, um 5 Uhr sollte die Sunrise Tour zu Angkor Wat starten, die man ja hier auf gar keinen Fall verpassen darf. Bei dem ersten Licht des Tages begann also unser Tag mit diesem Anblick:

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Angkor Wat bei Sonnenaufgang. Danach haben wir uns den Tempel natürlich noch ausgiebig angesehen. Dann ging es noch mal zurück zum Hotel für ein kleines Frühstück und dann startete der Tag so richtig. Mit der “kleinen” Tour.

Beim ersten Tempel dieser Runde, Angkor Thom, hat es mal wieder geregnet. Aber wenn man hier zwischen Regen und Sonnen entscheiden müsste, dann wäre Regen wohl das kleinere Übel :o)

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Danach ging es Schlag auf Schlag mit den Tempeln

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Ein echtes Highlight neben Angkor Wat und Angkor Thom war Ta Prohm. Ein kleiner Tempel mitten im Dschungel, der größtenteils so belassen wurde, wie er vorgefunden wurde: Total verwachsen.

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Nur das Schwül-heiße Klima das hier herrscht bekommt man leider nicht auf Fotos gebannt. (Ungefähr so als würde man in einer Sauna joggen gehen..)

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Zum Abschluss der Tour sind wir nochmal zum Angkor Wat gefahren um uns noch mal das innere Heiligtum anzusehen, dass vor 7 leider noch geschlossen war…
Also nochmal durch die Hitze und bis ganz oben klettern… (genau, die Annahme vom ersten Tag, dass das Klima hier angenehmer ist war irgendwie falsch. Hier ist es Nachts kühler, aber Tagsüber noch umso heißer) da kann man nur noch jeden Schatten nutzen den man kriegen kann..

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Die Tour ging bis es dunkel wurde und wir waren danach wirklich geschlaucht.

Trotzdem haben wir uns heute nochmal aufgerafft und noch die große Tour gemacht. Da mussten wir zum Glück auch erst um 9 Uhr starten :-)

Sind dann nochmal zum Angkor Thom, weil ich davon unbedingt noch Fotos ohne Regen machen wollte :o)

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Und dann haben wir noch ganz viele andere Tempel gesehen…

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haben aber keinen Tempel-Koller bekommen (höchstens beinah) und hatten immer noch Spaß

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Zum Abschluss haben wir den Abend noch auf dem Night Market – und Umgebung verbracht. In der Pub Street (ja die heißt wirklich so :-D ) haben wir dann ein Restaurant mit Khmer BBQ entdeckt. *g*

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Sieht doch gut aus, oder? In der Mitte konnte das Fleisch gegrillt werden und außen auf dem Grill hat ein Süppchen vor sich hin geköchelt. Und das gab eine gute Auswahl an verschiedenen Fleischsorten. Wir hatten: Rind, Riesengarnelen, Ziege, Krokodil, Schlange und Froschschenkel. *lach* war aber echt gut.

Ach und dann haben wir noch diesen “Massage Stand” entdeckt…. Patrick hatte zuerst seine Füße drin und ich hab dann nachgezogen versteht sich *grins*

War lustig, kitzelt :-)

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Dienstag, 11. September 2012

Unterwegs nach Angkor, Kambodscha *UPDATE*

Wir sind mal wieder unterwegs und mal wieder in Bangkok (am Flughafen). In 1,5 Std. geht unser Propellerflugzeug nach Angkor. Glücklicherweise haben wir hier am Flughafen einen free wifi spot gefunden und sowas will natürlich für einen kurzen Gruß nach Hause genutzt werden  *wink* :-)
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Es ist wirklich schade, dass wir Thailand jetzt verlassen müssen, es war wirklich schön hier (nach dem ersten Kulturschock ;-) ) aber wir haben ja keine Zeit nochwas vor :-)

Nachtrag (...nur wenige Stunden später...):
Inzwischen sind wir sogar schon angekommen. Hatten einen 1a Tuk-Tuk-Shuttle-Service, der uns vom Flughafen abgeholt hat. Leider sind wir mal wieder im Dunkeln angekommen da konnten wir noch nicht so viel sehen... aber es ist hier schonmal nicht so drückend heiß und die Luft ist hier auch viel besser. Und unser Hotel hier sieht auch gut aus. Sind jetzt schon gespannt auf morgen :-)